Sony Videobrille – Eigenschaften: Überteuert? Kundenmeinungen

Kann man die Sony Videobrille der HMZ Serie empfehlen? Eigenschaften & Kundenmeinungen zum Preis-Leistungsverhältnis.

Die dritte Generation 3D-Videobrillen von Sony setzt erneut Maßstäbe im Home Entertainment. Die „HMZ-T3W“, wobei „HM“ für „head mounted“ steht, projiziert das Bild direkt auf die Netzhaut der Augen. Dadurch wird das Sichtfeld fast komplett abgedeckt und es werden extrem große Bildabmessungen erreicht, wie es mit einem feststehenden Gerät nicht möglich wäre. Diese Technik der Darstellung wird sonst etwa in der Zahnmedizin eingesetzt, um Angstpatienten zu behandeln. Wer also dachte, er müsse zu Hause oder unterwegs auf erstklassigen Filmgenuss verzichten, der irrt: Dank „WirelessHD“ (wireless = kabellos) kann man mit der Brille auch durch die Wohnung oder auch zum Nachbarn laufen, ohne den Film anhalten zu müssen. Dies ist möglich, da der Strom, den die Videobrille zusätzlich braucht, ab dieser dritten Auflage endlich auch von einem Akku aus fließen kann. Das Bild folgt dann nicht nur den Kopfbewegungen; man kann es – egal wohin – einfach mitnehmen.

Realismus auch durch Surroundsound

Der digitale 5.1-Ton wird durch die mitgelieferten Kopfhörer erzeugt, die jetzt austauschbar sind. Die Sony HMZ-T3W 3D Brille ist mit etwas über 300 Gramm nicht allzu schwer und erzeugt eine derart authentische VR-Umgebung, dass selbst eingefleischte Realisten und Kino-Verweigerer zu wahren Filmfreunden werden. Der 360-Grad-Surroundsound macht die Videobrille, die auch „VR-Helm“ genannt wird, ebenso für passionierte Gamer interessant. Die Sonnenblenden sind abnehmbar, wodurch ein Blick etwa auf die Tastatur jederzeit möglich ist. Gute Flugsimulationen etwa erreichen damit einen Realismus, der bisher auf Computern nicht vorstellbar war.

Wer möchte, kann auch sein Smartphone oder das Tablet über MHL an die HMZ-T3W anschliessen, diese aufladen und dort gespeichertes Bildmaterial über die Brille ansehen. Sie verfügt außerdem über einen HDMI-Eingang und einen Ausgang. Natürlich wird noch ein Abspielgerät zusätzlich benötigt. Der einzige Wermutstropfen dürfte der Preis des seit Oktober 2013 erhältlichen Sony-Produkts sein, der mit rund 1050 Euro nicht gerade niedrig ist.

Siehe dazu im Vergleich die Sony HMZ-Ts Videobrille.