Die Schlümpfe in Paris: Für Fans auf Blu-ray

Bereits seit über einem halben Jahrhundert begeistern die Schlümpfe ihre Fans. 2011 tauchten sie erstmals in 3D in New York auf. In der Fortsetzung 2013 führte es sie nach Paris. Seit Ende des letzten Jahres gibt es die Mischung aus Real- und 3D-Animationsfilm auch auf Blu-ray.

Die Schlümpfe in Paris

Der Zauberer Gargamel, Erzfeind der Schlümpfe, gilt mittlerweile in Paris als Star mit seiner Show. Seine beeindruckenden Zaubereien verdankt er allerdings einer Essenz, die nur aus Schlümpfen gewonnen werden kann. Seine Versuche, selbst Schlümpfe zu erschaffen, brachten bislang nur schlumpfähnliche Wesen hervor, namentlich die beiden Lümmel Hauie und Zicki. Da Gargamel einst auch Schlumpfine auf diese Art erschaffte und diese von Papa Schlumpf in einen echten Schlumpf verwandelt wurde, beschließt Gargamel, Schlumpfine zu entführen und sie zu zwingen, das Geheimnis preiszugeben. Als Drohungen sich als nutzlos erweisen, versuchen Gargamel und seine Lümmel, Schlumpfine mit Freundlichkeit und Zusammengehörigkeit umzustimmen. Papa Schlumpf, Clumsy, Beauty und Muffy reisen zur Rettung Schlumpfines in die reale Welt, müssen aber befürchten, dass Gargamels Taktik bereits aufgegangen ist.

Von der Nebenrolle zum Kinostar

Der belgische Comiczeichner Peyo erschuf die Schlümpfe bereits 1958. Damals tauchten sie in seiner Comicserie „Johan und Pfiffikus“ auf. Obwohl Peyo selbst die Schlümpfe nur als Nebenrollen sah, entstanden erste Mini-Geschichten, die sich nur um die Schlümpfe drehten. 1975 wurde „Die Schlümpfe und die Zauberflöte“ verfilmt. Von 1981 bis 1989 wurden die Comics in den USA als Fernsehserie aufbereitet. Über 400 Episoden entstanden so, wobei auch die ursprünglichen Hauptfiguren Johan und Pfiffikus (jetzt Peewit genannt) in 18 Folgen auftauchten. Auch nach Peyos Tod 1992 wurden die Geschichten fortgesetzt oder neu aufbereitet. 2011 jagte der böse Zauberer Gargamel die Schlümpfe in das New York der realen Welt. In „Die Schlümpfe 2″ bietet die Weltstadt Paris den Hintergrund für die Mischung aus Computeranimation und realen Bildern.

Technisch perfekt, Bewertung gespalten

Die Reaktionen auf den Film sind gespalten. Während die einen den Film als humorige Familienunterhaltung betrachten, sehen andere nur kindischen Witz. Einig sind sich aber alle, dass insbesondere die Interaktion zwischen realen Schauspielern und computeranimierten Figuren äußerst gelungen ist. Die 3D-Effekte sind weitaus beeindruckender als in vielen anderen Filmen und vor allem der Eiffelturm bietet hierfür ein wirkungsvolles Motiv. Wer den Film im Kino nicht sehen konnte oder zu denjenigen gehört, die sich dabei köstlich amüsiert haben, der kann die 3D-Version ab dem 2. Dezember 2013 auf Blu-ray erwerben.