Die besten englischen Serien (UK) 2012

In den vergangenen Jahren sind immer mehr qualitativ hochwertige und für gute Einschaltquoten sorgende TV-Serien aus dem Vereinigten Königreich nach Deutschland gekommen. Auch dieses Jahr 2012 gibt es einige hervorzuhebende Serien.

TV-Serien-Highlights aus dem Vereinigten Königreich

In Kürze startet auf dem britischen Sender ITV die Serie „Eternal Law„. Im Zentrum stehen die zwei Anwälte Zack Gist und Tom Greening in der englischen Stadt York, die sich gerade erst kennengelernt haben. In Wirklichkeit sind sie jedoch zwei von Gott gesandte Engel, die Gutes vollbringen sollen. Sie sollen den Menschen die Konsequenzen ihres Handelns klarmachen, bevor diese sie einholen. Allerdings dürfen die beiden juristischen Engel, verkörpert durch Samuel West und Ukweili Roach, keinerlei Emotionalität gegenüber den Menschen zulassen. Dies wird zu vielen Problemen führen.
Bei „Eternal Law“ handelt es sich um eine interessante innovative Idee: eine Mischung aus juristischer und religiös beeinflusster Serie hat es bislang nicht gegeben und dürfte für zufriedenstellende Quoten sorgen.

Gut, folgende Serie hat schon viele Jahre auf dem Buckel. Dennoch ist „Doctor Who“ immer noch eine der beliebtesten britischen Serien. Sie wurde in den Jahren 1963 bis 1989 produziert und anschließend im Jahr 2005 wiederbelebt. Bereits in der ersten Folge gibt der Doktor (aktuell gespielt von Matt Smith) an, ein Außerirdischer zu sein. Seine Rasse, die Timelords vom Planeten Gallifrey, hat die Verantwortung übernommen, für die Ordnung von Zeit und Raum im Universum zu sorgen als auch für das Gute zu kämpfen. Dementsprechend reist der Doktor durch Zeit und Raum und hilft ab und an, große Katastrophen abzuwehren. Er hat eine Schwäche für den Planeten Erde und die Menschen, weshalb er sich immer wieder einen menschlichen Begleiter für seine Reisen aussucht.
Trotz des stolzen Alters der Serie, ihrer 696 Episoden und 26 Staffeln bleibt die Science-Fiction-Serie „Doctor Who“ eine der erfolgreichesten Serien aus dem britischem Raum und wird hoffentlich noch viele Seaons existieren.

Die britisch-amerikanische Serie „Episodes“ ist ebenfalls neu in der TV-Landschaft. Das Autoren-Ehepaar Sean und Berverly wird in England für ihre Comedy-Serie gefeiert und nach Hollywood eingeladen, wo sie für das US-Fernsehen eine Adaption schreiben sollen. Einst vom Luxus erstaunt, müssen sie schon bald Kompromisse eingehen: sowohl beruflich als auch im privaten Bereich.
Die stark an „The TV Set“ erinnernde Serie zeigt wirklich deutlich, wie hart es im Senderbusiness zugehen kann und ist deshalb des Anschauens wert.

Diese Auswahl zeigt, dass das britische Fernsehen keinesfalls schlechter ist als das der USA oder anderer Konkurrenzländer – sondern im Gegenteil eher durch viele Qualitätsserien glänzt. Die Serienlandschaft des Vereinigten Königreichs wächst demzufolge jedes Jahr erfolgreich weiter.